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 ||Ôndalês, der Dornenbusch

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In the Shadows
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BeitragThema: ||Ôndalês, der Dornenbusch   Di Dez 28, 2010 12:48 pm



Ôndalês, der Dornenbusch

Im Stamm des Dornenbuschs leben ausschließlich Rattenmenschen, oder menschliche Ratten. Es ist ein schmutziges Dorf voller Krankheiten und Armut. Die Kinder wachsen mit Gewalt auf. Hinrichtungen sind Alltag. Auch der schäbige Umgang mit Sklaven aller Art. Früher sahen die Bewohner allesamt aus wie Zwillinge. Und sah man ein wenig anders aus, galt man als Missgeburt. Heute, durch viele Rattenmenschen-Einwanderer sehen die Bewohner alle unterschiedlich aus. Doch sie alle sind Jäger und traditionell veranlagt. Heute hält sich nicht mehr jeder an die alten Traditionen.

Beispielsweise gab es eine ganz besondere Heirats-Tradition, vor langer Zeit. Kamen sich zwei Dorfbewohner näher, reichte bereits ein Kuss aus, um sich zu verloben. Jeder weiterführende Funke galt als ‚Heirat’. Die Kinder wuchsen mit dieser Tradition auf. Es gab keine Form der Zwangsheirat. Die Paare waren Monogam und verbanden ihre Seelen miteinander durch einen seltenen Zauber, der durch die Hochzeitsnacht beschworen wurde. Eine Scheidung oder der Tod eines Partners führte also dazu, dass der andere Partner auch starb, oder seines Lebens nicht mehr froh wurde, nur sehr schwerlich. Heute halten sich nur noch wenige Bewohner an diese Tradition. Vor allem weil sie sich vor dieser festen Bindung fürchten.

Eine unumstößliche Tradition ist die Benutzung der Flöte, die aus Elfenbein besteht. Jeder Dorfbewohner baut sie selbst. Sie ist seine wichtigste Habe. Geht sie kaputt, oder verliert man sie, besitzt man keinen Ruf mehr, keine Rechte, kein Ansehen, man ist ein ‚Nichts’ und wird ignoriert, oder grausam verpönt und misshandelt. Darum verlassen viele Bewohner das Dorf, oder setzen ihrem Leben ein Ende, verlieren sie ihre Flöte. Mit dieser jagen sie. Primitive Tiere und sogar Menschen oder Tierwesen. Je nachdem wie gut sie sind. Denn nicht viele beherrsche die Gabe mehr als primitive Tiere zu hypnotisieren. Unter Hypnose können die Bewohner ihr Opfer alles tun und lassen machen, was sie wollen.

Die Hygiene ist ein großes Thema, auch wenn man es nicht glaubt. Das ganze Dorf ist schlammig und feucht. Darum entwickelten die Bewohner eine besondere Technik, um ihre Strohzelte und Kleidung trocken zu halten. Über Nacht werden die feuchten Stoffe unter eine Öllampe bei offenem Zelt gelegt. Das wiederum zieht spezielle Motten an, die sich vom Licht und dem Geruch feuchter Stoffe angezogen fühlen. Sie ernähren sich von der Feuchtigkeit und trocknen so die Kleider. Die Bewohner sind zumeist krankhaft davon besessen sich zu waschen und zu pflegen, obgleich ihr Ruf sagt, sie trügen Krankheiten und Dreck.

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