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 Zyvus

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BeitragThema: Zyvus   Do Dez 08, 2011 1:57 am




      χDer vollständige Name
      Zyvus – auch wenn es sich dabei sehr wahrscheinlich nicht um den Namen handelt, den man ihm bei seiner Geburt gab.
      χBekannte Spitznamen
      Echse, Schatten, Todesengel
      χAlter, Geburtsdatum und Sternzeichen
      21 Jahre || unbekannt
      χSpezies
      Argonier
      χHerkunft aus
      Schwarzmarsch

      χÜbt folgenden Beruf aus
      Wenn man es denn Beruf nennen will: Assassine der Dunklen Bruderschaft
      χWohnt in
      Zuflucht der Dunklen Bruderschaft

      χWas man über ihn weiß
      …kein Mann großer Worte
      …gehört der kaiserlichen Armee an
      …hohe Stellung in vielen Provinzen Himmelsrands
      …nicht rassistisch
      …stets professionell

      Was man nicht über ihn weißχ
      wirkliche Treue gehört der Dunklen Bruderschaft…
      glaubt an Sithis und die alten Wege…
      Hauptziel ist es eigene Macht und Einfluss zum Whole der Bruderschaft zu stärken…
      hat bereits viele Attentate erfolgreich und ungesehen vollübt…
      spricht fließend Hist…


χAussehen
Zyvus hat viele Gesichter, die er sich angeeignet hat. Kaum jemand kennt seine wahre Natur, nicht nur seine charakterlichen Eigenschaften betreffend. Wirklich er selbst… ist er für gewöhnlich nur wenn er die Kleidung der Dunklen Bruderschaft trägt. Viel sieht man von ihm jedoch nicht mehr, tut er das, denn lediglich sein Gesicht bleibt dabei frei, liegt jedoch für gewöhnlich im Schatten der Kapuze, die er auf dem Kopf trägt.
Als Argonier fällt er in Himmelsrand doch eher auf… wobei er unter diesen wahrscheinlich auch eher ein spezielles Exemplar ist, durch seine Farbgebung, die nicht unbedingt ungewöhnlich, aber eher selten ist. Auch wenn das jene, die von ihm als Soldat gehört haben, für gewöhnlich überrascht, so besitzt er doch nicht unbedingt viel Muskelmasse. Sein Körper ist stattdessen schlank und sehnig. Sein ganzes Training widmet er immerhin der lautlosen Bewegung und des unbemerkten Mords… und dem ist sein Körper perfekt angepasst. Er besitzt Muskeln, wo es nötig ist, ist ein schneller und ausdauernder Läufer und hat als Argonier ohnehin einen ausgezeichneten Gleichgewichtssinn. Seine Bewegungen sind stets geschmeidig und regelrecht elegant. Wenn man ein guter Beobachter ist, erkennt man durchaus, dass er auf Geschick und nicht auf Kraft setzt. Unterschätzen sollte man ihn jedoch gerade deswegen nicht. Seine Haut besitzt an den weichen Stellen eine eher hellgraue Färbung und keinen Grünstich wie es bei den meisten Argoniern der Fall ist. Seine Schuppen wiederum sind gänzlich schwarz und natürlich glänzend. Für gewöhnlich ist sein Kopf immer bedeckt und da unter den Kapuzen nichts zu erkennen ist, würde man davon ausgehen, dass er keine Hörner auf dem Kopf trägt. Das tut er jedoch durchaus, zumindest von Natur her. Die kurzen Hörner am Unterkiefer sind jedoch die einzigen, die für gewöhnlich intakt sind. Die je drei stachelartigen Hörner, die er über den Augen trägt, als auch die gewundenen an seinem Hinterkopf sind eigentlich dauerhaft so kurz wie möglich ‚gestutzt’. Er feilt sie selbst regelmäßig ab, da sie sonst nur stören würden und ihm auch durchaus zu charakteristisch wären… Seine Schnauze ist mittellang und rund, statt spitz. Dennoch wirkt sie jedoch nicht plump oder schwer… Seine auffälligsten Merkmale sind jedoch eindeutig die blauen Zeichnungen in seinem Gesicht, welche sich über und unter den Augen anziehen, die Farbe seiner Augen; ein sehr helles Blau, anstatt des üblichen Gelbs und vor allem die lange Narbe, die sich knapp vor seinem Augen bis zum Unterkiefer entlang zieht.

χCharaktereigenschaften
Eher selten sieht man irgendeinen Ausdruck auf dem Gesicht des Argoniers. Jenen, die selbst nicht dieser Rasse angehören, mag das jedoch gar nicht so auffallen, da Menschen oft finden, dass sich im Gesicht eines Echse ohnehin nicht viel tun kann. In solch einem Fall fehlt es einem jedoch nur an Beobachtungsgabe oder Lust überhaupt zu versuchen dort etwas auszumachen. Verzieht sich sein Gesicht dann doch einmal… kann man sich bei ihm nie sicher sein, ob es sich um eine ehrliche Emotion handelt. Zyvus hat sich sehr daran gewöhnt hier und dort in verschiedene Rollen zu schlüpfen, wenn ihn das weiterbringt. Das heißt jedoch nicht, dass er das aus Spaß und Freude macht und ohne Grund lügt. Nein, meist lässt sich zumindest ein Teil seiner wirklichen Meinung doch erkennen… Eher muss man doch aufpassen, dass er sich nicht mehr davon verspricht, wenn er einem einen Gefallen tut. Trotz der Fassade bleibt er für die meisten jedoch eine seltsame Gestalt. Und das obwohl oder vielleicht gerade weil er für gewöhnlich nicht einmal viel spricht. Ganz unsozial ist er jedoch nicht und tatsächlich… ist er im Gegensatz zu vielen anderen Bewohnern Himmelsrand sehr vorurteilsfrei. Zwar scheinen andere Argonier eine gewisse Priorität zu besitzen, tatsächlich behandelt er jedoch jede Rasse gleich. Falls er also einen Auftrag für die Bruderschaft erfüllt, macht er ebenso wenig Unterschiede zwischen seinen Opfern. Ihn kümmert es nicht, ob man Mann oder Mer oder etwas anderes ist… und tatsächlich besitzt er doch so viele Ideale, dass er sich, Vorteile hin oder her, niemals Ulfric Sturmmantel angeschlossen hätte, der das alles ganz anders sieht. Wenn man schwarz und weiß denkt, ist es einfach ihn in eine Schublade zu stecken, immerhin ist er praktisch… ein Massenmörder. Es lässt sich jedoch nicht verleugnen, dass er auch seine guten Seiten besitzt und dass man durchaus in der Lage ist mit ihm zurecht zu kommen. Man sollte sich nur nicht daran stören, dass er eher zynisch ist und seine gewissen Ideale hat. Diese zwingt er jedoch auch niemandem auf. Für ihn mögen die anderen Götter nichtig sein, denn er glaubt nur an Sithis, doch er schert sich nicht darum wie andere ihr Seelenheil finden. Im Grunde ist er sogar sehr aufgeschlossen und lernt gerne neue Dinge kennen. Begeisterung mag er vielleicht nur auf seine eigene Art zeigen, aber er ist keinesfalls jemand, der alles ablehnt ohne erst darüber nachzudenken. Und auch wenn er vielleicht keine Stimmungskanone sein mag (wobei das vielleicht auch auf die Situation ankommt, denn eventuell ist er auch dazu fähig unterhaltsam zu sein), so versteht er doch Spaß und ist tatsächlich in der Lage zu lachen. Mit so etwas ist er nur sparsam und das liegt vielleicht auch daran, dass er Fremden gegenüber einfach zurückhaltend ist. Zu vertrauen fällt ihm wiederum nicht gerade einfach… was durch seine Vergangenheit jedoch recht leicht nachzuvollziehen ist. Dennoch hat er nicht beschlossen den Rest seines Lebens einsam zu verbringen, im gewissen Sinne. Das heißt nun wiederum auch nicht, dass er auf der Suche nach Freunden oder der großen Liebe durch die Weltgeschichte rennt, für so etwas hat er wahrlich keine Zeit und zu viel Stolz. Es ist ohnehin angenehmer… wenn die Dinge zufällig geschehen.

χHinzuzufügende Besonderheiten
Zyvus ist durch und durch ein Assassine der Dunklen Bruderschaft. Dementsprechend geschickt und vorsichtig geht er vor. Er gehört keinesfalls zu der Art von Leuten, die unüberlegt auf einen Gegner zustürmen. Mit Magie hat er wiederum auch nicht sonderlich viel am Hut, mit keiner Art jener, nicht einmal den Illusionskünsten. Er verlässt sich ganz und gar auf das eigene körperliche Geschick und seinen Verstand. Die Schatten sind seine einzigen Hilfsmittel, durch jene er sich seinen Feinden oder Opfern nähert, womit jene sich ihrem Schicksal erst bewusst werden, wenn es sie schon ereilt, falls sie sich überhaupt irgendetwas bewusst werden… Zu seinen Waffen zählt ein Bogen, praktisch schon selbstverständlich. Allerdings bedient er sich nicht mehr so wie früher eines Dolches, sollte er in weniger Entfernung agieren. Stattdessen führt er zwei Schwerter, die sich sowohl für Attentate, als auch Gefechte eignen. Damit ist er vorbereitet, sollte es doch einmal zu einem Kampf kommen, was jedoch eher bei den Kreaturen, die durch Himmelsrand streifen der Fall sein wird. Mit dieser Technik ist er besser auf verschiedene Situationen eingestellt und abgesehen davon… ist er immerhin auch noch ein Soldat. Es wäre eher unklug seine Attentatstrategien in einer Schlacht gegen Sturmmäntel zu benutzen.
Obwohl er das nötige Geschick besitzt und es einem beinahe logisch erscheint, dass es so wäre… ist er doch kein Dieb. Nicht im direkten Sinne. Besitzt jemand etwas, was er in seinen Besitz bringen will… geht er dafür über Leichen. Dabei geht er mindestens so geschickt wie ein Taschendieb vor, jenes Handwerk widert ihn jedoch in gewisser Weise an. Dennoch hat er einige Raubzüge hinter sich, in denen er ungesehen in Häuser einbricht und ist geschickt im Schlösserknacken. Darum kam er jedoch nicht drumherum, als Mitglied der Diebesgilde und auch wenn er sich dafür auch nicht schämt… kann er sich wahrlich besseres vorstellen als als gemeiner Dieb zu agieren.

χLebenslauf
Bei jemandem wie ihm, der nach außenhin zwar verbunden mit der eigenen Art zu scheint, augenscheinlich jedoch nicht viel von Sitten und Traditionen versteht und auch noch soweit entfernt von der eigentlichen Heimat der Argoniern lebt, geht man, aufgrund der Üblichkeit dessen, leicht davon aus, dass es sich bei Zyvus ursprünglich um einen Sklaven handelte. Damit liegt man jedoch falsch, denn auch wenn er sich zwischenzeitlich in Verhältnissen befand, die durchaus damit zu vergleichen waren und keine unbeschwerte Kindheit hatte, so ist er doch nie ein wirklicher Sklave von irgendjemandem gewesen. Geboren wurde er tatsächlich in Schwarzmarsch, in der Stadt Thorn. Ein düsterer Ort an dem Verbrechen so etwas wie eine Alltäglichkeit ist, sodass sich nicht einmal mehr die Wachen darum scheren irgendetwas dagegen zu unternehmen. Zyvus wurde jedoch nicht als der Sohn eines Verbrechers oder Gauners in diesem Sinne geboren… wobei es gut möglich ist, dass sein Vater ein eben solcher war. Jenen hat er jedoch nie zu Gesicht bekommen und schnell gelernt, dass es da auch nichts herauszufinden gab. Nein, das Licht der Welt erblickte er in einem ganz speziellen Teil der Stadt… dem Rotlichtviertel. Kein Ort, wo ein Kind aufwachsen sollte, doch seine Mutter hatte weder Mittel, noch Ambitionen viel dagegen zu tun. Sie arbeitete selbst an eben diesem Ort und damit ist auch direkt erklärt wie ihr Sohn überhaupt entstanden ist… Sie behielt und zog ihn auch keinesfalls aus Liebe auf. Bis heute weiß er selbst nicht einmal wann genau er geboren wurde. Tatsächlich geschah dies jedoch unter dem Zeichen des Schattens, womit ihm eigentlich ein anderes Schicksal hatte zuteil kommen sollen… aber jene Traditionen sind in diesen Zeiten eh am Aussterben. Eher sah man in ihm einen Nutzen und zwar eine zweite Geldquelle. Da es sich jedoch nicht um eine Tochter, sondern um einen Sohn handelte, waren ihm zumindest andere Aufgaben als die seiner Mutter zugedacht. Schon sehr früh musste er sich jedoch daran gewöhnen zu arbeiten. Das konnte ihm wiederum eigentlich nur ganz lieb sein, denn selbstverständlich war es für den Jungen nicht angenehm zwischen ‚Huren’ aufzuwachsen. Seine Meinung und sein Bild über Frauen ist dementsprechend bis heute geprägt. Er hält nicht viel von ihnen, wenn man es nett ausdrückt…

Ein herzliches Verhältnis hatte er damals zu niemandem. Zwar mochte er nicht das einzige Kind sein, welches dort aufwuchs, aber das bedeutete nicht, dass er irgendwelche Spielkameraden hatte. Viele solcher Kinder gab es nicht und vor allem hatten sie keine Zeit Fange oder Verstecke zu spielen. Während er anfangs hauptsächlich als Botenjunge und dergleichen eingesetzt wurde, änderte sich das als er älter wurde. Die Arbeit wurde härter und eher zu einem Knochenjob, wozu er eigentlich nicht besonders geeignet war. Das zeigte sich auch… doch er hatte das Glück, dass ihm jemand eine Chance gab. Viele Menschen gab es in Schwarzmarsch nicht, einige hatten sich dort jedoch niedergelassen. Einer von ihnen besaß die Ställe vor der Stadt und ließ Zyvus bei sich arbeiten. Seiner Mutter gefiel das, da der Job durchaus lukrativ war. Der Sohn war inzwischen jedoch alt genug, um etwas anderes zu wollen, als dieses Leben. Schon immer hatten ihn die Geschichten von den Assassinen der Argonier interessiert, allerdings hatte er auch herausgefunden, dass es für ihn keinen Weg mehr gab sich dem irgendwie anzuschließen. Die Zeiten solcher Dinge waren angeblich vorbei. Allerdings konnte das nicht überall so sein und… vor allem anderen wollte er sowieso weg von Thorn und vielleicht sogar ganz raus aus Schwarzmarsch. Möglichkeiten besaß er natürlich keine und es war ihm auch nicht möglich irgendetwas anzusparen. Doch letztendlich gab es zumindest… eine Gelegenheit. Ob man es nun Zufall oder Schicksal nennen wollte… eigentlich war daran gar nichts so besonders. Es war nicht mehr als ein Reisender, der bei den Ställen ankam und sein Pferd dort abgab. Zyvus bekam die Zügel in die Hand und sollte das Tier hinüber zu seiner Unterkunft führen. Während er sich in Bewegung setzte, hörte er den Stallbesitzer und den Pferdehalter reden… Man sprach davon, dass das Pferd hoffentlich gut behütet werden würde. Es sei schnell und wertvoll. Der Groschen fiel schließlich als man meinte man habe nur wenige Tage gebraucht um von Cyrodiil hier herzukommen. Für den Jungen war das wie ein Zeichen oder zumindest löste es etwas in ihm aus. Einen Moment hielt er inne und überlegte… doch einen Moment später bekam der Stallbesitzer große Augen und wurde regelrecht weit. Denn im Gegensatz zu dem Reisenden stand er nicht mit dem Rücken zum Geschehen, als der gerade mal fünfzehnjährige Argonier einfach auf das Pferd stieg und diesem die Sporen gab, um zu verschwinden. Seine Flucht gelang jedoch… und er kam tatsächlich bis über die Grenze und somit nach Cyrodiil.

Von dort an wurde es natürlich jedoch nicht mit einem Male alles einfach. Die Provinz war mitgenommen, durch den Konflikt mit den Thalmor. Das hatte mit Zyvus, der diesen Namen damals annahm und weder Mensch, noch Mer war, jedoch sehr wenig zu tun. Seine Probleme waren kleiner. Er brauchte Geld… Zu diesem Zweck versuchte er also das Pferd zu verkaufen. Da er jedoch nicht mehr als ein Junge ohne Hintergrund war, die Herkunft des Pferds ungewiss war und man ohnehin davon ausging, dass es gestohlen war… bekam er nicht so viel Geld wie angemessen gewesen wäre. Letztendlich war die Summe, die er gezwungenermaßen annehmen musste, viel zu gering. Damit kam er nicht weit… Dennoch widmete er sich erstmal… gewissen Nachforschungen. In der Schwarzmarsch hatte er nur wenig erfahren können… doch er wusste von der Dunklen Bruderschaft. Hier erhoffte er sich mehr Erfolg sie zu finden… und ihr beizutreten. Doch das war natürlich nicht so einfach. Dabei stellte es sich zuerst so dar. Zwar war seine Quelle nur ein Buch, aber er fühlte sich bestätigt genug darin, dass es ganz einfach wäre. Er müsste nur einen Mord begehen und dann würde man ihn schon finden. Das klang vielleicht verrückt, aber er glaubte sehr wohl daran, dass es klappen würde. Also bereitete er sich vor. Viel mehr als seinen Dolch und die passende Gelegenheit brauchte es ja gar nicht. Talent besaß er jedenfalls, denn er schaffte es letztendlich sich eines Nachts ungesehen an jemandem auf einer abgelegenen Straße heranzuschleichen. Zumindest ungesehen bis zu dem Moment, in dem er zustechen wollte. Aus dem Attentat wurde ein Kampf, als sein Opfer diesen Zug rechtzeitig bemerkte und sich tatsächlich wehrte. Im Gegensatz zu Zyvus besaß der Elf ein richtiges Schwert und nicht nur ein billigen Dolch. Jenes Schwert hinterließ eine Spur im Gesicht des Argoniers, welche ihn heute noch an sein Unvermögen erinnert. Allerdings war er mit Geschick in der Lage… doch noch die Oberhand in jenem Gefecht zu vollbringen. Zwar lief es nicht wie geplant, doch er beging seinen Mord und hockte schließlich blutbeschmiert und schwer atmend über einem regungslosen Körper. Also hieß es nur noch… warten. Er beseitigte die Leiche und suchte sich ein Gasthaus, weit genug entfernt vom Tatort. Vorsichtshalber mietete er das Zimmer dort für zwei Tage. Zwei Tage in denen er nicht wirklich schlafen konnte und… in denen absolut nichts geschah. Doch er wartete geduldig… sogar Wochen… bis er aufgab. Hatte er etwas falsch gemacht? Er konnte ja nicht wissen, dass es zu diesem Zeitpunkt in Cyrodiil gar keine intakte Zuflucht mehr gab, keinen Zuhörer und niemand die Dunkle Bruderschaft weiterführen konnte… Ihm blieb nichts anderes als einen anderen weg zu suchen und wieder Informationen zu sammeln. Anscheinend hatte er damit auch Erfolg.

Zum ersten Mal hatte er einen Namen von einer Person, die angeblich mit der Bruderschaft zu tun hatte. Diese Spur verfolgte er also… und fand die betreffende Person auch tatsächlich. Natürlich war er vorsichtig… sprach die Dunkelelfin jedoch bei passender Gelegenheit an. Sie schien zuerst überrascht und irritiert… aber sie wies ihn nicht ab. Stattdessen sollte er sie noch einmal treffen, an einem Ort, an dem man besser reden konnte. Dazu kam es auch, ganz ohne Hinterhalt oder Probleme. Sie sagte ihm… dass sich die Regeln aufgrund einiger Dinge geändert hätten, dass er jedoch trotzdem Teil der Bruderschaft werden könnte. Dazu musste er jedoch mehr beweisen als irgendjemanden auf der Straße umzubringen. Sie gab ihm eine bestimmte Zielperson… ein Auftrag, der eigentlich eines professionellen Mitglieds der Bruderschaft würdig gewesen wäre. Doch auch wenn Zyvus zuerst skeptisch war, konnte er ja nicht ahnen, dass er nur für eigene Zwecke ausgenutzt wurde. Er war gewillt sich der Sache anzunehmen, denn inzwischen war er regelrecht besessen. Aus den falschen Gründen, wie er heute jedoch weiß. Damals ging es ihm nur darum ein Assassine zu sein, weil er meinte, dass er es könnte. Über Sithis und all das was die Bruderschaft bedeutete… wusste er eigentlich gar nichts.

Bei der Zielperson handelte es sich einen reichen und bekannten Mann, der in der Hauptstadt Cyrodiils lebte. Eigentlich eine unmögliche Aufgabe für einen Anfänger. Zumindest war Zyvus jedoch nicht dumm, also überstürzte er nichts… auch wenn er eigentlich gar nicht wusste wie er nun wirklich effektiv vorgehen sollte. Das Glück… war ihm jedoch hold, um genau zu sein war alles… eher Zufall oder mehr Glück als Verstand, wie man sagte. Eigentlich sah es zuerst nämlich eher schlecht für ihn aus, denn er wurde von einem der Bediensteten seines potentiellen Opfers vor dessen Villa aufgegabelt. Er wusste ja nicht, dass man ihn eben nicht den Wachen melden wollte. Tatsächlich hätte man auch wieder von ihm abgelassen, wenn Morreau, der Besitzer des Anwesens und Ziel des Anschlags nicht selbst zur Szene hinzugekommen wäre. Dieser Mann… verbarg nicht, dass er tatsächlich direkt Interesse an dem Jungen fand. Ein spezielles Interesse… was dieser jedoch schnell verstand, durch die Umstände unter denen er aufgewachsen war. Darin sah er jedoch seine Chance… und somit ergriff er sie. Er fand heraus, dass er nicht ungeschickt darin war sich zu verstellen. Dennoch lief nicht direkt alles nach Plan, trotz oder gerade wegen dieser Chance, die er erhielt. Die Sorgen wegen Geld, die ihn bis zu diesem Punkt stets verfolgt hatten… waren verflogen. Morreau nahm ihn auf und versorgte ihn mit gutem Essen und feiner Kleidung. Gut behandelt wurde er ebenso und er dürfte sogar Wünsche äußern. Der Preis dafür war simpel. Er wurde zu so etwas… wie einem Accessoire. Das störte ihn jedoch gar nicht so sehr, denn er musste nicht arbeiten. Es gehörten einige andere Dinge dazu, die man von ihm wollte und auch wenn irgendetwas in ihm zuerst dagegen rebelliert hatte… fand er sich schließlich doch damit zurecht. Tatsächlich begann er diesen Leben sogar zu genießen und seinen eigentlichen Plan somit einfach zu verwerfen. Daran, dass es sicher nicht ewig so gehen würde… dachte er nicht.

Es ging jedoch nicht ewig so. Irgendwann kam der Punkt… an dem er nicht mehr der einzige war. Und das gefiel ihm ganz und gar nicht. Es hatte sich unauffällig angebahnt und als er es wirklich mitbekam… war es schon zu spät. Einen anderen hätte es vielleicht nicht so gestört… doch in Zyvus entflammte schnell regelrechter Hass. Lange hielt er das so nicht aus, auch wenn er schließlich eher im Affekt handelte. Es war eine der Nächte, in den er in das Zimmer des Mannes gerufen worden war. Es war also nicht nötig gewesen sich anzuschleichen. Eigentlich war alles so wie immer… abgesehen davon, dass Zyvus diesmal seinen Dolch dabei hatte. Und diesen schließlich auch benutzte, um seinen Kontrakt endlich zu erfüllen. Damit gab er selbstverständlich auf was er gehabt hatte… aber ohnehin nicht mehr haben würde und kam auf seine alten Spuren zurück. Dementsprechend dumm kam er sich vor… aber zumindest traf er genug Maßnahmen nach seinem zweiten Mord, um verschwinden zu können. Allerdings stellte er fest, dass er auch diesmal nur benutzt worden war. Nichts war wie vereinbart, die Dunkelelfin war einfach verschwunden… Zumindest verstand er diesmal jedoch. Notgedrungen schloss er sich schließlich der Diebesgilde an, allerdings nur um untertauchen zu können. Diebstahl… war nicht sein Handwerk. Er bevorzugte es jemanden zu töten, bevor er sich nahm, was er haben wollte, ungesehen natürlich. Allerdings merkte er wie praktisch es war gewisse Organisationen auszunutzen. So kam er auch an einige Bücher heran, die doch eher verrufen waren… und las zum ersten Mal wirklich über die Bruderschaft. Er begann zu verstehen und erst wirklich zu begreifen. Dadurch wurde sein Entschluss Teil alle dessen zu werden jedoch nur noch stärker. Endlich erhielt er auch Informationen über den wirklichen Verbleib der Bruderschaft, erneut durch die Diebesgilde. In Cyrodiil war er somit falsch, wie er erfuhr. Hier gab es keine Zuflucht mehr. Genauso wenig in allen anderen Provinzen, außer in einer… Himmelsrand. Die Heimat der Nord, voll von Eis und Schnee. Keine guten Aussichten… doch das hielt ihn nicht ab. Er begann also erneut zu reisen, diesmal besser vorbereitet.

Diesmal… war alles wesentlich einfacher. Er erreichte sein Ziel schnell, wenn auch auf ungewöhnlichem Wege. Er musste jedoch feststellen, dass diese letzte Zuflucht, nicht nur für die Bruderschaft, sondern auch für ihn, so wie er das sah, alles andere als intakt war. So etwas hatte er jedoch geahnt, war er doch nicht auf übliche Weise zu dieser ‚Familie’ gestoßen. Es gab keinen Zuhörer und somit gab es… Chaos und keinen Überblick darüber welche Aufträge zu erwarten waren, es sei denn man hörte durch Gerüchte davon… Tatsächlich war es jedoch noch schlimmer. Im Allgemeinen folgte man hier nicht mehr den alten Regeln. Man interessierte sich nicht einmal für sie oder erinnerte sich daran. Diese Familie war verkommen, in Zyvus’ Augen. Dennoch war sie das letzte Überbleibsel der Bruderschaft… und ihm blieb nichts anderes übrig als mit alledem mitzuspielen. Sithis würde so etwas nicht ewig zulassen, da war er sich sicher. Also kümmerte er sich darum seine eigene Position zu stärken. Das tat er jedoch nicht nur innerhalb der Bruderschaft. Trotz seiner wahren Beweggründe ist er heute ein angesehenes Mitglied der Gesellschaft, denn seine Verbrechen begeht er ungesehen und wie er Einfluss gewinnt, weiß er durchaus. Auch hier in Himmelsrand ist er erneut Mitglied der Diebesgilde, obwohl er jene und ihre Regeln eigentlich nur belächelt. Doch sie erfüllt ihren Zweck. Ebenso wie die Kaiserliche Armee, denn ja… tatsächlich hat er sich auch dort verpflichtet.


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